Besuchshundedienst mit dem ASB

Dass Tiere sich auf das Wohlbefinden von Menschen positiv auswirken ist hinlänglich bekannt. Gerade ältere Menschen, Behinderte oder Kranke können vom Kontakt mit einem tierischen Partner profitieren und reagieren auf den Kontakt mit Tieren sehr positiv.

Zahlreiche Studien ermittelten, dass Tiere beim Menschen stressreduzierend wirken können. Über Experimente fanden Forscher heraus, dass der Blutdruck der Teilnehmer sich senkt, sobald sie ein Tier streichelten. Selbst die bloße Anwesenheit eines Tieres kann positive Auswirkungen haben. Und das Kraulen des Fells eines Hundes lenkt von alltäglichen Sorgen ab und lässt ein Gefühl der Behaglichkeit und des Trosts aufkommen. So kann das Tier wie ein ruhiger Pol wirken. Der freundliche ehrliche Charakter eines Tieres überwindet schnell soziale Barrieren, öffnet Herzen und schafft eine entspannte Atmosphäre.

Wenn die Sprache bei alten, kranken oder behinderten Menschen beeinträchtigt oder jemand durch eine dementielle Erkrankung verwirrt ist, ziehen sich die Betroffenen oft in sich selbst zurück. Die Besuchshunde erreichen diese Menschen auf einer Ebene ohne Worte. Sie schenken unvoreingenommen Zuwendung und können so selbst Schwerkranken aus ihrer inneren Isolation helfen.

Aber nicht allen ist es möglich, sich ein Haustier zu halten und daher wurde das Angebot eines „Besuchshundedienstes" entwickelt.
Auf Wunsch machen die Hunde zusammen mit Ihren Besitzern Besuche z.B. in Senioren- oder Behindertenheimen, bei psychisch kranken Menschen oder auch in Schulklassen.

Die Besuche finden nach Absprache mit der Einrichtungsleitung, den Hundebesitzern und den Klienten in einem regelmäßigen Turnus statt.

 


 

 

Quelle: Nordkurier "Neubrandenburger Zeitung" vom 04.01.2010 Seite 5

"Vierbeiner unterstützen Therapie NEUBRANDENBURG (DPA).

Wenn Labrador Arthur kommt, lebt AnnelieseRahn richtig auf. Die 92-Jährige ist eine von mehr als 100 Bewohnern des Vitanas-Senioren-Centrums in Neubrandenburg und bekommt einmal im Monat Besuch von der Rettungshundestaffeldes Arbeiter-Samariter- Bundes Mecklenburg-Strelitz. „Tiergestützte Therapie" heißt das Motto, erklärt Ergotherapeutin Meike Sommerfeld. Begegnungen mit Tieren förderten das Gedächtnis, wobei vor allem das Langzeitgedächtnis trainiert werde. Tiere könnenbeim Menschen Stress reduzieren, der Blutdruck sinkt, sobald sie ein Tier streicheln, so Sommerfeld. Das „ganzheitliche EntwicklungsundFörderangebot" durch den Hundebesuch wirke positiv auf Psyche und Sozialverhalten. Anneliese Rahn sieht in jeder Pflegekraft ihre Tochter. Wenn aber die Vierbeiner im Hause sind, hat sie nur noch Augen für die Tiere. Die Rentnerin hat früher selbst Cocker-Spaniel gezüchtet und ausgebildet.Mit ihrem letzten Cocker sei sie noch zusammen ins Heim gezogen. Dann aber starb der Hund „und hat mein Herz mit ins Grab genommen", sagt sie. Hundebesuch lenkt von Problemen ab und verbessert auch die Kommunikation der Bewohner untereinander, stellt das Pflegepersonal jedes Mal wieder aufs Neue fest. Die eigens dafür geprüften Besuchshunde erreichen Menschen auf einer Ebene ohne Worte. Sie schenken unvoreingenommen Zuwendung. Gerne auch, wenn Leckerli winken. Manchmal sind es auch Käsestücke oder Wurstzipfel. Dabei ist es schon vorgekommen, dass die Leute erstmal selbst probieren. Dann ist Labrador Arthur etwas von der Rolle."

 

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